Statement zu meiner fünfteiligen Arbeit „Versunkenheit“ (2026)
Meine autobiografische 5-teilige Arbeit zeigt Augenblicke der Versunkenheit, diese Glücksmomente, entweder während des Tanzen selbst, die Augen zum Genießen geschlossen haltend, oder am Ende der Musik, das Erlebte gemeinsam in Freude genießend.
Ich bin der festen Überzeugung, dass im Tango Argentino Mitmenschlichkeit, Wärme und Empathie gefeiert werden. Eigenschaften, deren gesellschaftliche Relevanz nicht hoch genug geschätzt werden können. An Orten, an denen Tango Argentino getanzt wird, sind alle Menschen gleich. Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht, Alter...nichts ist von Bedeutung. Es zählt nur der AUGENBLICK.
Die fünf Leinwände bilden eine Einheit und erzählen eine sehr persönliche kleine Geschichte, die sich über einen Zeitraum von etwa einer Stunde ereignet: Ich erlebe mit fünf unterschiedlichen Personen diese Tangoaugenblicke immer wieder neu.
Der Titel meiner Arbeit ist die Übersetzung des berühmten Tangos „Oblivion“ von Astor Piazzolla.